Wort-Schatz
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Mundart Lautschrift Hochdeutsch Kommentar Ort
Beedl [be:L] ein unbewohnter, nicht zum Dachboden gehöriger, an den Wohnbereich anschließender Nebenraum Ein Begriff, der wohl eher in der Gegend um Amberg bekannt ist.
beedln [be:Ln] betteln
been [be:n] beten Vergangenheit: bät - gebetet
Beergaougl [bgougl] Stinkwanze, häufig auf Blaubeeren Bsp.: Schwoazbeergaougl
siehe auch: Gaougl
Bëia [bëiæ] Bier Bsp.: "Vëia Bëia!" - "Vier Bier!"
Bëiabenk [bëiæbengg] Bierbank
Bëiabixn [bëiæbixn] Bierdose
Bëiablëidl [bëiæblëiL] jemand, der einen Grossteil seines ursprünglichen Verstandes durch den übermäßigen Genuss von Bier bereits eingebüsst hat Anm. d. Red.: ... und das alles in einem Wort - das nenne ich effektiv!
Bëiaflaschl [bëiæ-flàschl] Bierflasche
Bëiaflzl [bëiæfLzl] Bierdeckel
Bëiaglasl [bëiæ-glà:sl] Bierglas
Bëiagrëigl [bëiægrëigl] Bierkrug siehe auch: Grëigl
Bëiamaa [bëiæma:] Bierfahrer, Getränkelieferant
Bëiaranzn [bëiæranzn] Bierbauch
Beibers [baibæs] Beifuß (Gewürzpflanze)
Bëicha [bëichæ] Bücher siehe auch: Bouch und Bëichl
Beichl [baichl] Bäuchlein, kleiner Bauch
Bëichl [bëichl] Buch (klein, dünn) Mz: Bëichla; siehe auch: Bouch
Bëichla [bëichlæ] Bücher siehe auch: Bouch und Bëichl
Beim [baim] Bäume Ez.: Baam
Beind [baind] Point Wikipedia: "Im baierischen Sprachraum bedeutet die Point, das sich aus dem althochdeutschen Begriff biunta, später Beunde entwickelte, entweder ein kleines Gütleranwesen oder eine umzäunte Flur außerhalb des gemeinschaftlichen Eigentums, das sich oft im alleinigen Besitz des Grundherren befand..."
Beindhaa [baind-hà:] Pointheu schmeckt angeblich "am Vëich" (dem Vieh) besonders gut
bëing [bëing] biegen siehe auch: bäing
bëis [bëis] böse
beitln [baidln] 1) schütteln; 2) elektrisieren, einen Stromstoß bekommen; Bsp.: "Haouds da mi daou beitld, wëi i an dëi Leidung hi glangd ho." - "Mich hat es vielleicht elektrisiert, als ich an die Leitung hin gelangt habe."