Historie - alle älteren Einträge

Das Erbendorfer Mundart-Lexikon bei oberpfalz.de

Das Erbendorfer Mundart-Lexikon ist jetzt auch bei oberpfalz.de verlinkt:

--> oberpfalz.de/bleiben/dialekt/den-dialekt-der-oberpfalz-lernen/

Gibt es einen Nordoberpfälzer oder Erbendorfer Ausdruck für Oktober?

Jemand hat folgende Frage ans Lexikon geschickt:


"...angeblich gab es bei Ihnen einst ein anderes, eigenes Wort für Oktober.
Können Sie mir da helfen?"


Ich kenne keines, vielleicht weiß aber jemand mehr?

Kennt jemand folgenden Spruch:

"Hütet euch vor Mitterteich, Steinmühl und Waldsassen."

Diesen seltsamen Spruch hat jemand ans Lexikon geschickt, allerdings ohne weitere Informationen. Es dürfte sich jedoch um eine etwas ältere Sache handeln.

Kennt den Spruch noch jemand? Weiß vielleicht jemand noch mehr darüber?

Erbendorfer Mundart-Lexikon im OTV Magazin

Ein kurzer Bericht über das Erbendorfer Mundart-Lexikon war heute im OTV Magazin zu sehen.

Wer es verpasst hat, der kann sich den Beitrag im Internet in der Mediathek des Senders anschauen:



https://www.otv.de/erbendorf-host-mi-erbendorfer-mundartlexikon-lehrt-dialekt-215863/

Das Erbendorfer Mundart-Lexikon bei OTV - Oberpfälzer Heimat

Am 22. März 2016 wurde ein kurzes Interview mit Stefan Eber über sein Erbendorfer Mundart-Lexikon im Regionalsender OTV in der Rubrik "Oberpfälzer Heimat" gesendet.

Aktuell ist der Beitrag noch in der Mediathek des Senders zu finden:



https://www.otv.de/mediathek/kategorie/sendungen/video/oberpfaelzer-heimat-vom-22-03-2016/

Wer kennt den Begriff 'Keldorsch'?

Wolfgang Rohde aus Straubing hat folgenden Begriff ans Lexikon gesandt:

Keldorsch = Runkelrüben

Das Wort könnte aus der Gegend um Mehlmeisel stammen, aber vielleicht kennt das ja auch jemand aus Erbendorf oder Umgebung. Informationen oder Hinweise werden wie immer gerne entgegen genommen.

Bericht im Rundbriaf des FBSD





In der Ausgabe Januar 2016 vom "Rundbriaf" des FBSD (Förderverein Bairische Sprache und Dialekte e.V.) wird das Erbendorfer Mundart-Lexikon in einem Ganzseitigen Bericht von Siegfried Bradl aus Altomünster vorgestellt.

Das Erbendorfer Mundart-Lexikon bei Radio Ramasuri

Am Donnerstag, 11. Februar 2016 wurde im Programm von Radio Ramasuri über das Erbendorfer Mundart-Lexikon berichtet (Interview). Die Mitschnitte kann man sich hier anhören:

  |   Mitschnitt 1   |   Mitschnitt 2   |   Mitschnitt 3   |   Mitschnitt 4   |


Vielen Dank an die Redaktion!


Online kann man diesen Bericht auf der Webseite des Senders lesen:



http://www.ramasuri.de/202654/nachrichten/nachrichten-tirschenreuth/oberpfaelzer-mundartlexikon-im-netz/

Das Erbendorfer Mundart-Lexikon im Neuen Tag

Ein Hinweis in eigener Sache:

am 3. Februar 2016 erscheint ein kleiner Bericht über das Erbendorfer Mundart-Lexikon im Neuen Tag.

Ausserdem ist der Artikel auch im Internet zu lesen:



http://www.onetz.de/erbendorf/kultur/wos-guads-aus-andorf-erbendorfer-mundartlexikon-beliebt...

Singsang mit simpler Melodie

Es schickte uns jemand folgende Zeilen:

"Annemarie, da Kinnawong is hi,
kaff ma uns an neia, dëi san ja niad sua deia."

Kennt jemand diesen Reim?
Weiß vielleicht jemand, ob und wie es weitergeht?

Über brauchbare Hinweise würden wir uns sehr freuen.

Lexikon bekommt Lautschrift

Es ist nicht immer möglich, neue Wörter sofort zu vertonen. Meistens lasse ich erst eine ganze Menge zusammen kommen, dann lohnt sich der Aufwand eher.

In der Zwischenzeit ist es für den Leser dann oft schwierig, die richtige Aussprache für die neuen geschriebenen Wörter zu finden. Manchmal wird man erst auf eine falsche Fährte geführt, wenn man z.B. einen der vielen verschiedenen a-Laute nicht korrekt ausspricht. Für einen Fremden ist es meistens gar unmöglich, die Aussprache richtig zu erraten.

Deshalb musste jetzt eine brauchbare Lautschrift her, die es ermöglicht, das Ganze anschaulich in Schriftform darzustellen. Meine Versuche mit herkömmlicher Lautschrift führten nicht wirklich zum Ziel. Die einzelnen Laute stimmen nur selten mit der Oberpfälzer Aussprache überein.

Ich suchte also im Internet nach anderen Möglichkeiten und bin beim Bayrischen Wörterbuch (www.bayrisches-woerterbuch.de) fündig geworden. Rupert Frank, der Autor, hat dort seine Oberbayerische Mundart sehr gut in Lautschrift dargestellt und ich fragte bei ihm an, ob ich denn seinen Zeichensatz als Grundlage verwenden dürfte. Er war sofort einverstanden, vielen Dank dafür!

In den kommenden Wochen werde ich die Einträge im Lexikon nach und nach mit Lautschrift versehen. Ich hoffe, man kann die Aussprache dadurch besser nachvollziehen. Sollte jemand noch Ideen oder Verbesserungsvorschläge haben - immer her damit! Ich bin für jede ernst gemeinte Anregung dankbar.

Den aktuell verwendeten Zeichensatz kann man sich hier anschauen: LEXIKON / Lautschrift

Ein weihnachtliches Mundartgedicht

Heute bekam ich von Karl Hofmann aus Poppenreuth ein sehr schönes, weihnachtliches Gedicht zugeschickt. Er hat es selbst aus dem Hochdeutschen in seine schon ganz leicht oberfränkisch angehauchte Nordoberpfälzer Mundart übersetzt. Ich habe seine Schreibweise unverändert übernommen und jeder, der diesen Dialekt versteht, kann die Herkunft des Übersetzers ziemlich genau verorten. Mir hat es so gut gefallen, dass ich es meinen Lesern nicht vorenthalten will.

Karl Hofmann schreibt dazu: "Naale howe in'ar'an Bläzl-Rezäbt-Heftl'a a Gedicht gfunn'a. Dees howe nou - waals sua' schöi ies - in un'a Mund-aod iew'a troogn. Dees schigg'ad'a öiz'a, daasd aa 'a Freid haoust z'a Weihnachd'n. Kannsd'as a wä'a vi'aleesn, waou un'a Schbraouch v'aschdäid. Vüül Schbaass dabei und 'an Seegn v'an Christki~l'a!"

Hier geht es zum Gedicht:

Waou ies dees goude Budd’a-zeich?

Wer kennt den Begriff 'Stauerneitas'?

Den Begriff "Stauerneitas" schickte uns Angelika Stich aus Hamburg und schrieb dazu:

"Der Stauan-/Stauerneitas war ein Klassiker von Omi, wenn sie liebevoll und mit einem Augenzwinkern kleine Jungs geschimpft hat (z. B. meinen damals seeehr kleinen Bruder :-)"

Interessant wäre jetzt zu wissen, ob das ein nur in der Familie verwendeter Begriff ist, oder ob er weiter verbreitet ist und ob er evtl. sogar heute noch Verwendung findet. Woher kommt das Wort?
Weiß jemand noch mehr darüber?

Wer kennt den Begriff Kalminzer oder Kallmünzer Stein?

Damit sind hier aber nicht die Einwohner des schönen Städtchens Kallmünz gemeint, auch nicht der dortige Burgfelsen. Sondern dieses uralte Mundart-Wort bezeichnet einen ganz bestimmten Feldstein aus Quarzit (bzw, verkieseltem Sandstein), der auch in gößeren Blöcken vorkommen kann.

Interessant wäre vor allem, wo der Begriff (und damit auch der Stein) überall zu finden ist, wie der Begriff verwendet wird und um welchen Stein es sich dabei genau handelt.

Bekannt ist sein Vorkommen bereits im Bayerischen Jura (von Amberg-Sulzbach bis Hemau) und in der Fränkischen Schweiz. Wissenswert wäre jetzt, wie weit sich die Verbreitung in östlicher Richtung erstreckt, also Richting Steinwald, Oberpfälzer Wald und Bayerischer Wald.

Weitere Informationen:
  • In der Schrift "Statistik des Fürstentums Bayreuth" von Georg Wolfgang Augustin Fikenscher von 1811 findet sich folgendes darüber: "Zu den Kieselarten gehoert aber auch der schon über 300 Jahre bekannte hielandische Knopf- oder Kalminzer- auch Patterleinsstein..."
  • Im Internet unter --> bayerischerjura.de
  • sowie unter --> www.weber-rudolf.de/Kallmuenzer.pdf
Wer weiß evtl. noch mehr darüber?

Das Erbendorfer Mundart-Lexikon im Bayerischen Fernsehen

Am 27. Februar 2014 war das Erbendorfer Mundart-Lexikon in einem sehr schön gemachten Bericht von Fred Winkler in der Abendschau Süd im Bayerischen Fernsehen zu sehen. Wer die Sendung verpasst hat, der kann sich das Ganze hier anzuschauen:

Erbendorfer Mundart-Lexikon in der BR Abendschau vom 27.04.2014 from Mundart on Vimeo.

Idee zum Thema Abhörsicherheit

Wemma heizadooch lesd, wos dëi Ammis im Inddanedd alles oohëian und midlesn, dou wiads oin doch ganz anaschd. Und wenns dann imma hoissd: Alles vaschlissln! Ja zefix, wëi sollma denn des machn?

Sochi lezdins zu mein Kollechn: "Wëi sollin dëi Mëil ëiza vaschlissln?"
Sagda aas Schbass zu mir: "No, schreibs hald in dein Dialekt!"

"Goude Idee" howama denggd und hos gmachd. Nea goud, daas da Empfänger a'ra'Owapfälza woa, sunst hëidas ja niad lesn kina. Und genau des houd mi dann af dëi Idee braachd, daas ma si blouss meinara in sein Dialekt untahaldn mëissad, nou kannt ma dene Brëida zuminnasd as Midlesn nu an weng schwaara machn.

Hölfm mou ma si kina.

Neues in eigener Sache

Das Erbendorfer Mundart-Lexikon findet Erwähnung im Vorwort (Overtüre, Seite 11) der 4. Auflage des Mundart-Werkes "Bairisches Deutsch - Lexikon der Deutschen Sprache in Altbayern" von Prof. Dr. Ludwig Zehetner:

"Eingearbeitet werden konnten auch Lexika (teils im Druck erschienen, teils im Internet verfügbar) sowie Wörtersammlungen und Beleglisten von Stefan Eber (Erbendorf), Rupert Frank (Wolfratshausen), Alfred Hofstetter (Nandlstadt), Hans Müller (Laufen), Alfred Anton Stadlbauer (Mering b. Augsburg), Dr. Barbara Wolf (Saarbrücken), Dr. Wolf-Armin Freiherr von Reitzenstein (München) und Sepp Wimmer (Teisendorf)."

Das verstehe ich als große Auszeichnung für dieses Internet-Projekt und bedanke mich hiermit recht herzlich für die Nennung.

Stefan Eber

Gedenken

In Memoriam
Winfried Schreiber

Im Oktober 2010 ist
der gebürtige Erbendorfer
Winfried Schreiber
in Korntal verstorben.

Er war einer der aktivsten Unterstützer dieses Lexikons und hat mit seinen Ideen sehr viel zum heutigen Umfang der Seiten beigetragen.

An dieser Stelle möchte ich ihm noch einmal herzlich dafür danken.

Stefan Eber

Mundart-Lexikon auf der Titelseite des Steinwald-Echo







In der November-Ausgabe 2004 war ein ausführlicher Bericht über das Mundart-Lexikon auf der Titelseite des Steinwald-Echos zu lesen.