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Mundart Hochdeutsch Kommentar zum Listenende
saa [sà:]seinsiehe auch: Konjugationen1
saacheiner [sa:chainæ]nach Urin riechenSynonym: soichln

siehe auch » Kategorie "Gerüche"
2
Saachhaferl [sa:ch-hàfæL]Nachttopf3
Saachkoadda [sa:ch-kddæ]Ersatzmann beim Kartenspielenwörtl. "Pinkelkartenspieler" - Ersatzmann für die Pinkelpausen einzelner Spieler in einer Runde, damit das Spiel nicht unterbrochen werden muss

siehe auch: Koaddara
4
Saachroum [sa:chroum]Wasserrübe5
Sabbra! [sàbbræ]gemäßigter Fluch, Ausruf des ErstaunensAbwandlung von: "sakra"6
Sabbradi! [sàbbrædi:]gemäßigter Fluch, Ausruf des ErstaunensAbwandlung von: "sakra"7
Sabbralod! [sàbbrælo:d]gemäßigter Fluch, Ausruf des ErstaunensAbwandlung von: "sakra"8
Sabbramend! [sàbbræmänd]gemäßigter Fluch, Ausruf des ErstaunensAbwandlung von: "sakra"9
sächzea [sächzeæ]sechzehn1610
Säftl [säfdl]langsamer, umständlicher Mensch11
Sakramend! [sàggræmänd]grober Fluch, Sakrament!Steigerung: "Sakramend nuamaal!"12
sakrisch [sàggrisch]sehr, über die Maßen13
Salm [salm]Salbe14
samgogga [samgoggæ]so als ob15
samma [sàmmæ]sind wir16
sammas [sàmmæs]sind wir esgemeint ist: Sind wir fertig? Haben wir es?17
Samschdingl [samschdingl]ewiger Junggeselle (Übriggebliebener)18
Samsda [samsdæ]Samstag19
Sanka [sànggæ]Krankenwagen20
Sankmeff [sanggmäff]Eigenbrötler, umständlicher Mensch21
saubeidln [saubaiLn]schweinische Reden führen22
Saugsooch [sau-gso:ch]1) dummes Gerede, Geschwätz; 2) Dialekt, Mundartsiehe auch: Gsooch

und » Segam & Andi B. (Empfehlung der Redaktion: Oberpfälzer Mundart-Rap vom Allerfeinsten - sehr hörenswert!)
23
Saxndi! [sàxndi:]1) gemäßigter Fluch; 2) Ausruf der BewunderungBsp.: "Saxndi!" - "Respekt!"24
Saxnhuaf [saxnhf]Sassenhof25
Schaa [schà:]Schere26
Schaass [scha:ss]Furz27
schäbbs [schäbbs]schief, krumm28
Schaffl [schàffl]Waschwanne aus Holz29
Schaflschdl [schà:fl-schdL]Schaufelstilsiehe auch: Schdl30
Schalastern [schalasdæn]Frau, die ununterbrochen laut redetsiehe auch: Gschalaster31
Schammerl [schàmmæL]Schemelsiehe auch: Dierschammerl32
Schanierl [schàni:æl]1) Scharnier; 2) Mensch mit überragender Geisteskraft, Genie33
schbaad [schbà:d]spätsiehe auch: tschbaad34
Schbachadschnoua [schbachæd-schnouæ]dünne Schnur aus Naturfasern (Hanf o.ä.)z.B. zum Pakete schnüren oder zum anbinden eines Senklots etc.35
schbächdn [schbächdn]neugierig schauen, spähen36
Schbäggler [schbägglæ]Speckwürfel37
schbeier [schbaiæ]1) sich übergeben, erbrechen; 2) spucken38
Schbëigl [schbëigl]Spiegel39
Schberglamenta, sei Schberglamenta machen [schbeæglæmenddæ]ungestüm sein, herumtoben, Unsinn treibenz.B. ein Junge, der vor lauter Übermut herumtollt, herumspinnt, der "machd sei Schberglamenta"40
Schbiak [schbk]1) Spatz; 2) übertragen: zu mager geratenes Kind41
Schbiess [schbi:ss]1) kleiner Holzsplitter, den man sich beim Holzmachen unter die Haut sticht; 2) Kompaniefeldwebel (Spieß)man sagt: "ich hommaran Schbiess eigrissn" - "ich habe mir einen Holzsplitter (unter die Haut) gestochen"
und "an Schbiess assazëing" - "einen Splitter herausziehen"
42
Schbiessreggn [schbi:ss-reggn]SpießreckenEin Alter Brauch aus der Oberpfalz, bei dem nach dem Schlachten die Nachbarn des Bauern verkleidet zum "Betteln" kamen.

siehe auch: » wikipedia - Spießrecken
43
schbinddi [schbinddi]unausgebacken, nicht aufgegangen, noch teigigv.a. bei Brot oder Kuchen44
Schbinnaweddn [schbinnæ-weddn]Spinnweben45
Schbinnaweddnheit [schbinnæ-weddn-haidd]ganze Wiesen voll von Spinnwebenbesonders im Altweibersommer, sibrig glänzend, evtl. noch mit Tau bedeckt
wörtl. "Spinnwebenhäute"
46
Schbizl [schbizl]geflochtene Semmel47
Schbl [schbL]Spielsiehe auch » Kategorie "Wörter ohne Vokale"48
Schblbloz [schbLbloz]Spielplatz49
schbln [schbLn]spielensiehe auch » Kategorie "Wörter ohne Vokale"50
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