Wort-Schatz
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Mundart Lautschrift Hochdeutsch Kommentar Ort
voafean, vorfern, voafeand [ffeænd] im vorletzten Jahr siehe auch: fean
voamidogs [vmidogs] vormittags
Voamidooch [vmido:ch] Vormittag Bsp.: "Samsda Voamidooch" - "Samstag Vormittag"
voanana [f-na:næ] 1) voneinander; 2) auseinander Bsp. zu 2): "an Gnuan in da Schnoua voanana dou" - "einen Knoten in der Schnur auseinander tun"
oder "Des is scho ganz schieda, dou gëid da Stoff schon voanana."
voaranana [fræ-na:næ] voreinander
voaring [fring] gerade, soeben, vorhin
Vuachal --> siehe: Fuachal
Vuagl --> siehe: Fuagl
waa [wà:] wäre Bsp.: "Mia waas wuaschd." - "Mir wäre es egal."
Waafl [wà:fl] der Haken zur Öse
waafm [wà:fm] oberflächlich reden, schwätzen siehe auch: Gwaaf und Oaschgwaaf
Waafm [wà:fm] Schwätzer Bsp.: "Is des a alte Waafm." - "Ist das ein alter Schwätzer."
siehe auch: Gwaaf und Oaschgwaaf
Waal [wà:l] Weile siehe auch: Sizwaal
Waam [wà:m] alte Frau
waan [wà:n] 1) wehen; 2) wären Bsp.: "Moang soll ganz schëi da Wind waan." - "Morgen soll ein ziemlich starker Wind wehen." oder: ""Mia waan dann suaweid!" - "Wir wären dann soweit!"
Waarer [wà:ræ] Hornisse siehe auch: Hoaneissl
wäbsad [wäbsæd] unruhig, nervös
Wachlara [wàchlæræ] Landwirtschaftliches Gerät für die Getreideernte näheres siehe auch: Droidwachlara
wachln [wàchln] 1) wedeln; 2) wehen Bsp. 1: "Dou mal dou niad sua wachln!" - "Wedel doch bitte nicht so herum!"
Bsp. 2: "Heind wachlds owa gscheid!" - "Heute weht aber ein kräftiger Wind!"
Wackerl [waggæL] Kosename für etwas, das man gern hat, z.B. kleine Kinder alternative Erklärung: www.boari.de/woerterbuch/waggala.htm
Wäddl [wäddl] Babette
Waddn [wàddn] Watten (Kartenspiel) Alternative zu Schafkopf (siehe auch: schaoufkopfm)
Waffl [waffl] 1) Waffel; 2) Mund; Synonym: Goschn,
Bsp.: "Halt dei Waffl!" - "Halte deinen Mund!"
wäi [wäi] weh siehe auch: Greizwäi, Holswäi, Kuapfwäi, Mongwäi, Schedlwäi, Zahwäi und Wäiding
Wäidam [wäidam] chronisches Leiden, langwierige Krankheit, Wunde, Schmerzen Bsp.: "Wos haousd denn fia an Wäidam?"

Überbegriff für ein eher chronisches Leiden oder Schmerz, was man längere Zeit hat, keine ganz akute kurzfristige Verletzung oder Krankheit, das alte hochdeutsche Wort Siechtum geht auch so in diese Richtung; abgeleitet ist das Wort wahrscheinlich von Weh-tun.