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Zwei neue Bilder von Erbendorf aus der 1960ern

Genauer gesagt: eine neue Postkarte und ein neues Bild, beide vermutlich aus den 1960er Jahren, findet man hier:

Bilder/Historisches

Das Bild von der Tankstelle bei Linkel dürfte wirklich Seltenheitswert haben. Der Finder schreibt dazu:

"Die Tankstelle gab es bis Ende der 60er, ich kann mich erinnern mit meinem Vater getankt zu haben, es gab dort Sammelmünzen. Den Mercedes Stern gab es noch Ende der 80er!"

Vielen Dank für die Zusendung!
 
 

Neue Wörter

Diese Wörter sind zuletzt zum Lexikon dazugekommen:
 
Mundart Bedeutung gefunden von
 
Binding [binding] Zaunwinde Albert Wild aus Vilseck
Bschoid [bschåid] Päckchen mit Kuchen als Gegengeschenk Johannes Flügel aus Thumsenreuth
Buanschmegger [bnschmegger] Wünschelrutengänger Reinhard Adam aus Mitterteich
Goggerlwong [goggæLwong] mobile Hähnchenbraterei Claudia Flügel-Eber aus Thumsenreuth
goochir [go:chiæ] neben der Spur sein, nicht bei der Sache sein, verwirrt, narrisch Albert Wild aus Vilseck
grunigln [grunigln] kribbeln Reinhard Adam aus Mitterteich
Moufotz [moufoz] Mondgesicht Margit Adam aus Konnersreuth
Owandn [o:wandn] Querfurche, mit der Ackerreihen abgeschlossen werden Albert Wild aus Vilseck
Owandn-Rancher [o:wandn-rëinschæ] Kleinbauer, der nicht viel mehr als eine Owandn hat Albert Wild aus Vilseck
Schloderl [schlodæL] Rassel Margit Adam aus Konnersreuth
Vasoucherl [fæsouchæL] Probierexemplar, Probierstückchen Maria Philbert-Koegst aus Ebnath
Wuzerl [wu:zæL] 1) kleines, zusammen geknülltes Etwas; 2) kleines Baby Claudia Flügel-Eber aus Thumsenreuth
 
 

Neue Redewendungen

Gefunden von Maria Philbert-Koegst aus Ebnath:
240 - Wenn sich jemand beim Streitgespräch ungerecht behandelt fühlte:
Nou haouds ma aa nu a Goschn aghängt!
Dann hat sie mich auch noch beschimpft/mir ein Schimpfwort entgegnet.
Alternativ: "Nou houds ma aa nu as Maal aghängt!"
Gefunden von Albert Wild aus Vilseck:
239 - Wenn jemand eine schlampige Arbeit abgeliefert hat:
Des siad ja wëi wenn dHund assagfressn hëin.
Das sieht aus, als hätten die Hunde daran genagt/daraus gefressen.
238 - Wenn ein Malheur nicht mehr zu vermeiden ist:
Nachba halde a, ëitz gëids aaf Bisch zou!
Nachbar halt' Dich fest, jetzt geht es auf die Büsche zu!
237 - Spruch des Dorfsäufers:
Waous geaschda Keandl is, brauchts woiza niad saa.
Wo das Gerstenkorn ist, braucht das Weizenkorn nicht sein.
Womit gemeint war: Wo das Bier (die Gerste) ist, braucht es kein Brot (Weizen).
236 - Wenn man etwas offiziell nicht gesagt haben will:
Ma sagd ja niad, ma red ja blaous.
Man sagt ja nicht, man redet ja nur.