Wort-Schatz
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Mundart Lautschrift Hochdeutsch Kommentar Ort
Weschglubberl [wesch-glubbæL] Wäscheklammer siehe auch: Glubberl
Wess [wäss] Wespe
Wessagribbl [wässægribbl] lästige Wespe wörtl. "Wespenkrüppel"
Wiacha [wchæ] extrem fleissiger Mensch
Wiad [wd] Wirt siehe auch: Wiaddi
Bsp.: "Wea nix wiad, wiad Wiad!" - "Wer nichts wird, wird Wirt!"
Wiaddi [wddi] Wirtin siehe auch: langroochad Wiaddi
Wiadräckl [wdräggl] Gerstenkorn am Auge Zur alternativen Heilung nannte man das Gerstenkorn einfach "Fagëidräckl", dann verging es schneller wieder.
wörtl.: "Werdedreckchen"
wiagln [wgln] schuften
Wiasldoaf [wsldoæf] Wetzldorf
wief [wi:f] clever, gewitzt
Wienerla [wi:nælæ] Wiener Würstchen
wiesln [wi:sln] pinkeln siehe auch: brunzn und soichn
Wiewerl [wi:wæL] junge Gans
Windfotz [wi:nd-foz] Maulheld, Dampfplauderer
Windscheifala [windschaifælæ] kleine Pfefferminz-Zuckerplätzchen aus der Apotheke siehe: So gehen Pfefferminzplätzchen (Rezept)
Gab es die in Erbendorf eigentlich auch?
Winslguggern [winsl-guggæn] 1) Heulsuse; 2) kleines Auto siehe auch: Guggan
Winterzecken [winddæ-zäggn] späte Preiselbeeren Einige Preiselbeeren werden erst im Winter reif, diese Art nennt man Winterzecken.
Wirzl [wiæzl] Wurzeln
Wischbaam [wi:sch-bà:m] lange Stange zum Beschweren und Befestigen einer Fuhre Heu wurde auch: Roiddlbaam genannt
wisda [wisdæ] links zum dirigieren der Pferde
wl [wL] will
Wld [wLd] das Wild
wld [wLd] wild
Wldn [wLdn] die Wilden Bsp.: "Dëi homm ghausd wëi die Wldn!" - "Die haben gehaust wie die Wilden!"
Wldsau [wLdsau] Wildschwein