Wort-Schatz
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Mundart Lautschrift Hochdeutsch Kommentar Ort
Bëiwl, Bëiwerl [bëiwl] Bübchen Mz: "Bëiwla"
siehe auch: Bou
bekumma [bekummæ] 1) bekommen, i.S.v. bekömmlich sein; 2) werden, gedeihen Bsp.: "Der Lewakaas is ma niad bekumma." - "Der Leberkäse ist mir nicht gut bekommen." oder "Des Bölzerl is ma bekumma." - "Die Baumveredelung ist etwas geworden (ist gut gediehen)."
auffällig ist die Ähnlichkeit zum englishen "become"
Bene [bene] Junge, Lümmel Erklärung: "Bei uns hieß es immer "du blöder Bene", für einen Jungen, wenn er etwas angestellt hatte, ungehorsam war, halt ein Bengel. Es könnte auch eine Beziehung zu Lätschnbeni oder Gletzen-, Kletzenbeni (langweiliger Kerl, Weichei,Schwächling) geben."
Benk [bengg] (Sitz-)Bank
benzn [benzn] unaufhörlich fordern, drängen siehe auch: gwäsdern
Berndreeg, Berndreck, Bärndreck --> siehe: Beandreeg
Bertl [bdl] Hubert
Bettschdaadl [bedd-schdà:L] Kinderbett mit Gittern
Bettsoicha [bedd-såichæ] Bettnässer Bsp.: "frëisn wëi an Bettsoicha" - "frieren wie ein Bettnässer"
Bettsoichala [bedd-såichælæ] kleine weiße Rüben siehe auch: Saachroum
Bettzëichn [bedd-zëichn] Bettdecke, Bettüberzug siehe auch: Zëichn
Bi [bi:] Biene, Bienen
Biaschal [bschæL] Bürschchen
Biaschdal [bschdæl] 1) kleine Bürste; 2) frecher Junge
biaschdln [bschdln] bürsten
Biaschdn [bschdn] Bürste
Biaschdnbinda [bschdn-binddæ] Bürstenbinder Bsp.: "Der saffd wëi a Biaschdnbinda."
bichad [bichæd] klebrig siehe auch: babbad
Bichl [bichl] fettiger, klebriger Fleck meist auf Kleidungsstücken oder auf Brillengäsern etc.
bichln [bichln] süffeln, sich langsam betrinken siehe auch: dröllern
bichn [bichn] 1) kleben; 2) saufen; 3) jmd. eine reinhauen siehe auch: babbm und oibichn
bicklhoat [biggl-hoæt] 1) steinhart; 2) unglaublich, unfassbar; wörtl.: "pickelhart"
Biebhehna [bi:bhe:næ] Truthenne siehe auch: Biewara
Biefl [bi:fl] angehäufeltes Kartoffelbeet in einer langen Reihe
Biesgurgn [bi:sguægn] aggressive Frau ursprünglich: "Biesgurrn"